Sonntag, 29. September 2013

Supersaftiger Mohnkuchen mit Rumrosinen und Schmandguss


 - Schatz, du hast das was zwischen den Zähnen....
- Ooops....*Zungenakrobatik* .... Weg??
- Ne du, weiter links und unten auch...warte, irgendwo haben wir doch noch Zahnstocher....
- Ach, lass mal lieber - Ich ess eh noch ein Stück !

Schon erraten? Ohh ja es gab lecker Mohnkuchen - und nein, nicht die Rührkuchen-Version mit ein paar eingestreuten Mohnkörnchen, sondern die super-reichhaltige "Mohn-Lovers Version" mit gefühlten 2 Kilo Mohn !!!
Ein Stück deutsche Back - Extravaganz, so ein saftiges Stück Mohnkuchen!



Am liebsten esse ich meinen Mohnkuchen in der Kombination mit Rumrosinen und einem schönen Schmandguss.

Weltbester Mohnkuchen mit Rumrosinen und Schmandguss




Saftiger Mohnkuchen mit Rumrosinen und Schmandguss

Dieser köstliche Mohnkuchen ist so supersaftig und aromatisch..
Der Mohn wird in Schmand gekocht und gespickt mit feinsten Rumrosinen, die den Saftigkeitsfaktor noch einmal erhöhen.


Weltbester Mohnkuchen mit Schandguss

Also haltet die Zahnseide griffbereit und macht euch ans Werk!

Für den Teig brauchen wir :
250g Mehl
0,5 Tl Backpulver
80 g Zucker
125 g Butter
1 Prise Salz
1 Ei
Vanillearoma


Butter, Mehl, 80 g Zucker, 1 Ei , Salz und Vanillearoma werden zu einem glatten Teig verarbeitet, den wir in einer Springform ausrollen und einen Rand hochziehen. Ab in den Kühlschrank für 30 Minuten.Schon mal den Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Für unsere Mohnfüllung greifen wir in unsere Backschatzkiste und greifen uns:

200g Mohn gemahlen
500 ml Milch
1 Becher Schmand
1 Päckchen Puddingpulver Sahnegeschmack
70 g Zucker
2 Handvoll Rosinen, ueber Nacht in Rum eingeweicht
evtl noch etwas mehr Rum oder Rumaroma für den extra Schwips

Zuerst rühren wir ganz klassisch das Puddingpulver mit dem Zucker und 5 El Milch an.Wir kochen dann die restliche Milch einmal auf und geben den Mohn hinzu. Das dickt sehr schnell an!
Also gleich hinterher mit dem Puddingpulver.
Rühren bis alles schön schlotzig ist und dann runter vom Herd.
Nun geben wir den Schmand und die Rosinen hinzu. Je nach Geschmack kann man dann noch mehr Rum bzw Rumaroma zugeben!
Fertig

Und jetzt kommt die vanillige Krönung....hmmm lecker Schmandguss:
Wir nehmen dazu :
2 Becher Schmand
3 Eier
1 Tütchen flüssig- Bourbon Vanillearoma
80 g Zucker

Wir mixen zuerst den Zucker, das Aroma und und Schmand auf niedriger Stufe und geben dann ein Ei nach dem anderen hinzu bis alles schön glatt ist.

Nun wird der Teig aus dem Kühlschrank geholt und zuerst mit der Mohnmasse und dann mit dem Schmandguß befüllt. - Ein bisschen glattstreichen ...und ab in den Ofen für ca. 1 h und 15 Minuten bei 175 Grad.
Danach wie immer schön im ausgeschalteten Ofen auskühlen lassen und mit einem Messer den Rand ablösen, damit keine Risse entstehen.....

...und dann nichts wie raus mit den Gartenstühlen solang noch ein Paar Sonnenstrahlen da sind !



Der Kuchen bleibt eine ganze Woche lang frisch und saftig ... allzeit bereit für den süße Zahn zwischendurch....






Donnerstag, 19. September 2013

Lecker Zwetschgendatschi: Ein Herbstpicknick am Innstrand

So wie Popcorn nur im Kino schmeckt, gibt es auch gewisse Dinge, die schmecken nur im Freien richtig lecker : Eisbecher, Holzfällersteak .....Zwetschgendatschi ...

Der Datschi! Der ist schon ein so ein richtig schön bayrischer Omakuchen.
Auch ich verbinde den Geschmack mit goldenen Herbsttagen im Garten meiner Großeltern.
Besonders nach dem Prüfungsstress der letzten Tage war es für mich an Zeit mir ein Stückchen Nostalgie zu backen.
Also raus aus dem Ofen mit dem feinen Saisons-Schlager und nichts wie los an den schönen Inn-Strand, solange die Sonne noch scheint .
Aber nicht ohne Verpflegung...


Passau Innstrand Picknick
Passau Innstrand Picknick

Lebensfreude pur!  

Was fuer ein schoener Tag.....

Also Lust auf Zwetschgendatschi, anyone?
Hier kommt meine eigene Variante inspiriert von King Schuhbeck und einem uralten bayrischen Klosterkuechen - Rezeptebuch ( fuer den Oma-faktor)

Fuer den Teig ( Schuhbeck Gourmet-Teig) :
25 ml Milch
20 g Hefe
300 g Mehl
50 g Zucker
2 Eigelb
1 EL Mandellikör (z.B. Amaretto)
Salz
1 Msp. Vanillemark
1 Msp. abgeriebene unbehandelte Zitronenschale
50 g weiche Butter

Fuer den Belag
ca. 1,5 -2  kg Zwetschgen ( je nachdem wie dick ihr belegen wollt)
Zimt
Zucker

Streussel:
100 g Butter
100g Zucker
50 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl
nochmal ordentlich Zimt und Vanillearoma


Aus den Zutaten stellen wir nun einen Hefeteig her.Das Mehl in eine große Backchüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Da kommt die Hefe zusammen mit etwas Zucker und etwas lauwarmer Milch hinein.  Daraus muesst ihr einem kleinen Vorteig anrühren und mit einer Prise Mehl bestäuben und zugedeckt ca. 20 Minuten an einem warmen Platz stehen lassen.
Danach die restlichen Zutaten schaumig ruehren und zugeben.
Mit einem starken Kochlöffel oder noch besser mit dem  Handmixer ( Knethaken) , oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Hefeteig verarbeiten, bis er sich vom Schüsselrand löst.

Die Teigschüssel nun wieder abdecken und stehen lassen, bis sich das Teigvolumen gut verdoppelt hat.
Besonders schnell geht es, wenn man den Teig in eine backfeste Schuessel packt und diese in eine Plastiktüte steckt und in den auf  50 ° C vorgeheizten Backofen stellt.

In etwa 20 Minuten hat sich der Hefeteig hoffentlich verdoppelt und kann anschließend gleich weiter verarbeitet werden.

Jetzt den Hefeteig nochmals kräftig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Wellholz auf die Größe des Backblechs ausrollen.
Das Backblech mit Backpapier belegen und den Teig darau flegen. Der darf nochmal ein bisschen gehen - aber es gibt eh noch so viel zu tun.

Nun wird es naemlich Zeit fuer die Streussel. Viele schmelzen dazu die Butter, aber ich mische einfach immer alle Zutaten wie sie sind in einer Schuessel und mache die Streussel mit der Hand. Wenn ihr sie ein bisschen crunchy wollt, knetet einfach ein paar Mandelstifte unter. Die fertigen Streussel stelle ich dann erst mal in den Kuehlschrank, bis ich meine Zwetschgen vorbereitet habe.

Die kommen nun  entstein und halbiert oder geviertelt auf den Teig , leicht andruecken.
Je nach suessem Zahn und Reifegrad der Fruechte werden die Zwetschgen nun gezimtet und gezuckert.

Und darauf kommen dann meine Streussel.  Ideal waere es, den Kuchen noch fuer eine halbe Stunde gehen zu lassen und ihn erst dann bei 175 Grad fuer 30 - 40 Minuten in den Ofen zu geben.
Seis drum - wir hatten Hunger und Picknickplaene also haben wir ihn gleich reingeschoben- ohne Folgen.

So kam er dann aus dem Ofen


Den Backofen auf 175° C vorheizen, dann den Kuchen 30-40 Min. goldbraun backen. Nach dem Auskühlen in Stücke schneiden.

 Bevor ihr ihn schneidet, lasst ihn etwas auskuehlen, da der gezuckerte Zetschgensaft dann fester wir und auch geschmacksintensiver.

Hmmm....fast wie bei Oma :-)

By the way :
Laut Wikipedia wurde der Datschi uebrigens in Augsburg erfunden. Der  Name laesst sich vermutlich aus dem ober- und mitteldeutschen Wort "detschen" oder "datschen" ableiten, das man als "tatschen", "hineindrücken" übersetzen kann.
 

Mittwoch, 18. September 2013

Rosiges Weinbergpfirsich - Curd


Ein Loeffelchen Kindheit aufs Brot ....




 Der Sommer neigt sich dem Ende zu und das Obstangebot im Supermarkt dünnt langsam aus.
Obwohl die letzten inländischen Pfirsiche schon Ende August aus den Supermarktregalen verschwunden sind, findet erst jetzt im September die Pfirsischsaison ihren krönenden Abschluss - und zwar mit dem Weinbergpfirsich.
Für mich ist er der König der Pfirsiche, was vielleicht daran liegt, dass im Garten meiner Eltern ein prächtig-knorriges Exemplar dieser Gattung vertreten ist.
Ein rosig-pelziges Stück Kindheit,so ein reifer, duftender Weinberg-Pfirsich!




Der Weinbergpfirsich ist zwar weniger süß als seine gelbfleischigen Verwandten, dafür hat das Fruchtfleisch aber wohl das intensivste Pfirsicharoma. Obwohl er auch roh ein Genuss ist, eignet er sich wegen seiner pelzigen Haut  am besten für Konfitüren oder Liköre....oder ein leckeres Curd. 

Das tolle an Curd ist seine Vielseitigkeit! Ob als Brotaufstrich, Kuchenfüllung oder Eis-Topping - einfach lecker ! Für das gewisse Etwas sorgt hier feinstes Rosenwasser, welches wunderbar mit dem blumig-lieblichen Aroma des Weinberg-Pfirsichs harmoniert.

Also einfach mal selber ausprobieren!
Wir brauchen:  

4 Eigelb
150 g Zucker
250 g Pirsiche
etwas Zitronensaft
0,5 - 1 Tl Rosenwasser 
85 g Butter

Zuerst waschen, entkernen und wuerfeln wir die Pfirsiche. Die Fruchtstücke wandern dann erst mal in den Foodprocessor - oder ihr behandelt sie mit dem Pürierstab. 
Volle Power ! Die paar Hautfetzchen, die übrig bleiben, habe ich dringelassen- soll ja auch selbstgemacht aussehen. Wer das nicht mag, kann das Curd am Ende durch ein Sieb streichen. 




Diesen leichtrosa Barbiebrei mischen wir dann mittels Schneebesen mit den Eigelben, dem Rosenwasser, dem Zucker und dem Zitronensaft . 
Und dann geht der Spass los . 
Diese Masse muss nämlich jetzt im Wasserbad gerührt werden, bis sie schön eindickt und die Konsistenz von frischem Vanillepudding hat. - Oder wenn das Curd beim Eintauchen eines Holzlöffels die Rückseite gleichmäßig bedeckt .


das fertige Curd ist weisslich und duftet himmlisch


Nun runter vom Herd und rein mit der Butter : Stückchen fuer Stückchen einrühren...
Nun kann der Perfektionist unter euch das Curd durch ein Sieb streichen - und dann rein in ein ein sterilisiertes Marmeladenglas !


Dienstag, 17. September 2013

Kürbis - Melonen - Suppe mit Ziegenkäse Scones

Es ist wieder Kürbiszeit und bei den sinkenden Temperaturen hier in Passau gibt es nichts besseres als eine schöne warme Suppe am Ende eines langen Tages. Kuerbissuppenrezepte gibt es ja wie Sand am Meer - aber dieses hier war für mich geschmackstechnisch eine absolute Neuheit. Hier geht der Kürbis eine gewagte Verbindung mit Melone und Wasabi ein! Auf das Rezept bin ich bei  Kuechengoetter gestossen und da ich eh schon seit Wochen eine angebrochene Tube Wasabi im Kühlschrank hatte, ging ich sofort ans Werk.
Dazu gabs superleckere Ziegenkaese Scones nach einem Rezept aus der Lecker Bakery.





Fuer die Suppe braucht man ( fuer 2 Personen)



100 g rote Zwiebeln, 20 g frischer Ingwer, ½ Hokkaido-Kürbis (ca. 300 g Fruchtfleisch), 2-3 Kartoffeln, 2 TL Rapsöl, ¼ l Gemüsebrühe, ½ kleine, reife Galiamelone (ca. 250 g Fruchtfleisch),  200 ml frisch gepresster Orangensaft, 100 g saure Sahne, 2-3 TL frisch gepresster Zitronensaft, Salz, grüner Pfeffer aus der Mühle, 1 TL Wasabipaste aus der Tube 
Schritt 1
Zwiebeln und Ingwer schälen, beides fein hacken. Kürbis entkernen, waschen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Kartoffeln schälen und klein würfeln.
Schritt 2
Öl erhitzen, Zwiebeln darin in 4-5 Min. weich dünsten. Ingwer und Kürbis zugeben und unter Rühren kurz anbraten. Brühe zugießen und aufkochen lassen. Kartoffelwürfel darin in 15-18 Min. garen. Die Melone entkernen, schälen und grob würfeln.
Schritt 3
Den Kürbis mit dem Pürierstab pürieren. Melone, Orangensaft und die Hälfte der sauren Sahne zugeben und nochmals durchmixen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Schritt 4
Restliche saure Sahne mit Wasabi und 1 Prise Salz verrühren. Die Suppe anrichten und je einen Klecks Wasabisahne obendrauf setzen.


Und dazu : Ziegenkaese Scones mit getrockneten Tomaten aus der Lecker Bakery 


Dazu brauchen wir:
70 g Sonnenblumenkerne
75 g Ziegenhartkaese
35 g getrocknete Tomaten ( Oel abtropfen lassen!!) 
2 Eier
125 g KALTE Butter
2 Tl Backpulver
2 tl salz
85 ml Milch
280 g Mehl
Oregano nach Belieben

Die Zutaten sollten moeglichst kalt sein ! 

Zunaechst werden alle trockenen Zutaten vermischt. Kaese und getrochnete Tomaten werden in kleine Stuecke geschnitten und miteinander vermischt. Milch und Eier verquirlen wir in einer separaten Schuessel und geben diese Mischung zu den trockenen Zutaten. Dies wird nun sanft verruehrt.
Jetzt kommt die Butter in kleinen Stuecken zu dem Teig und wird schnell in den Teig geknetet. Sie darf noch stueckelig sein ! Zum Schluss gibt man die Kaesemischung hinzu und geht noch mal schoen mit den Haenden durch den Teig. Bei Scones ist es vor allem wichtig nicht zu lange zu kneten, sonst werden sie zaeh!
Also Schnell zu einem Laib formen und mit dem Kuechenmesser Rauten abtrennen.
Die Scones werden bei 180 Grad ca 15 Minuten gebacken.






Erdbeertarte mit Vanille Crème Patissière & Rosmarin-Caramel

Erdbeer Tarte mit Creme Patissiere und Rosmarin Caramel

Diese Tarte müsst ihr unbedingt probieren.
Die Mischung aus dem würzigen Rosmarin-Karamell, den frischen Erdbeeren und der zarten Vanille-Creme ist eine echte Geschmacksexplosion.
Der Karamellgeschmack wird intensiviert durch einen knusprigenVollkorn-Mürbteig.  
Créme Patissière habe ich bei diesem Rezept zum ersten Mal selber gemacht. Wichtig ist es, hier eine echte Vanilleschote zu verwenden. Wenns superschnell gehen muss kann man einfach mogeln und eine Vanillepuddingschicht anstatt der Creme verwenden. Dazu würde ich aber 250 ml statt der üblichen 500 ml Milch auf eine Packung Puddingpulver nehmen, da er sonst zu flüssig ist.

Für den Teig braucht ihr :

100 g Vollkornmehl
160 g Weizenmehl
  50 g Zucker
105 g kalte Butter ( 7 Esslöffel)
1 Eigelb
4 El kaltes Wasser

Zuerst werden die trockenen Zutaten miteinander vermischt. Dann gibt man die Butter hinzu und mischt es auf niedriger Stufe, bis sich die Butter mit dem Mehl mischt. Nun kommen das Eigelb und das Wasser hinzu und es wird weitergemixt, bis ein Teig entsteht. Sobald sich der Teig zwischen zwei Fingern formen lässt, mit dem Mixen aufhören.
Aus dem Teig formen wir eine kugel und geben diese für eine Stunde in den Kühlschrank.
Nach  der Ruhezeit drückt man den Teig in eine Tartform, sticht in mehrmals mit der Gabel ein und bäckt ihn bei 180 Grad ca 15 Minuten blind. ( Beschweren mit Hülsenfrüchten )


Jetzt kommen wir zu unserer superleckeren Karamellfüllung.
Dazu braucht man :

200 g Zucker
3 Zweige frischen Rosmarin
6 EL Butter
1 Tl Salz
125 ml Sahne
1 Tl Zitronensaft

Es ist wichtig, alle Zutaten ready neben dem Herd zu haben, da es bei Karamell schnell gehen muss.

Aber keine Panik..es geht ganz easy los, indem man den Zucker in eine Pfanne gibt und ihn etwas mit Wasser befeuchtet, sodass er aussieht wie nasser Sand. Dazu kommt unser frischer Rosmarin. Das ganze erhitzt man dann auf mittlerer Stufe, bis sich der Zucker vollstaendig aufgeloest hat und schoen goldbraun ist. Wichtig ist dabei nicht zu ruehren - sonst habt ihr lauter Klumpen im Karamell!! Also geduldig neben dem Herd warten bis das Karamell diesen schoenen, hellen Braunton hat . Und jetzt muss es schnell gehen: Rein mit der Butter und dem Salz. ( Vorsicht , das spritzt ein bisschen) Und RUEHREN RUEHREN RUEHREN . Sobald die Butter geschmolzen ist (das geht sehr schnell), nimmt man die Pfanne vom Herd ( immer schoen dabei weiterruheren) und gibt die Sahne dazu.
Keine Sorge, wenn ein Paar Zuckerklumpen entstanden sind ! Das Karamell kommt jetzt eh erst mal durch ein Sieb und dann gleich auf unsrern vorgebackenen Boden.

Ich habe ein Paar karamellisierte Rosmarinblaettchen dringelassen - fuer ein bisschen Crunch 

Das Baby muss dann erst mal etwas auskühlen. Währenddessen macht man schon mal die Füllung.
Dazu nehmen wir: ( Achtung : es gibt eine Alternative s.u)

500 ml Milch
50 g  Zucker
2 Eigelb und ein ganzes Ei , verquirlt
32 g Speisestaerke
70 g Zucker
2 El Butter
1 Prise Muskat
Vanilleextrakt

zum Schluss:  Erdbeeren

Zuerst erhitzen wir die Milch mit den 50 g Zucker. In einer separaten Schuessel verquirrlt man die Eier und gibt den restlichen Zucker und die Stärke dazu - rühren , bis alles schön glatt ist. Wenn die Milch anfängt zu kochen, geben wir sie in einem duennen Strahl langsam zu der Eiermischung und rühren dabei ständig.  Nun geht diese Masse zurück in den Milchtopf und wird unter ständigem Rühren auf mittlerer Hitze erhitzt, bis die Masse schön andickt. Ist das geschehen, nimmt man die Masse vom Herd und gibt Butter und Gewürze hinzu. Ruhig stark würzen - sonst schmeckt sie später zu fade.
Wenn euch die Creme zu fest ist, könnt ihr einen Becher Creme fraiche dazugeben ( schmeckt mir einfach besser) . Das Ganze muss für eine Stunde in den Külschrank . - Zu kompliziert? Hier kommt Version 2 :

Als Alternative kann man auch einen Becher Creme Fraiche mit 300 Gramm Frischkaese und Zucker nach Belieben anruehren - mir persönlich gefällt hier besonders die leicht säuerliche Note zu dem süßen Karamell.

Für welche Fuellung ihr euch auch entscheided - ihr müsst sie jetzt nur noch auf eurer Tarte verstreichen. Zum Abschluss krönen wir unsere Tart mit den gewaschenen Erdbeeren . Je nach Festigkeitsgrad der Creme evtl noch mal eine Runde im Kühlschrank einlegen lassen.

Et voila